понедельник, 26 мая 2014 г.



 Eine Pechgeschichte schreiben

So ein Pech!

Das ist unser Thema zum Schreiben.

Wir träumen von unserem Urlaub, warten auf ihn, bereiten uns  vor, planen unsere Erholung. Endlich kommt er und bringt uns Freude und unvergessliche Erinnerungen.

Es gibt aber einige Momente, wenn wir enttäuscht sind oder uns  unglücklich fühlen, obwohl es nicht so schlimm ist, wie es uns in diesem Moment scheint.

 Erzählen Sie Ihre Geschichte, die den Titelsatz enthalten könnte.

Hier ist eine kurze Geschichte aus meiner Schulzeit.

Vor dem Urlaub habe ich von meiner Mutter einen schönen  Badeanzug geschenckt bekommen. Der hat mir gut gefallen. Am Strand war ich  wirklich super. Am letzten Tag meines Urlaubs bin ich am Morgen geschwommen und habe meinen schönen Badeanzug an die Leine vor dem Haus gehängt und vergessen, ihn in den Koffer einzupacken. Erst beim Rückweg im Zug habe ich mich an meinen Badeanzug erinnert. So ein Pech! Ich habe  nicht gewagt, der Mutter  das alles zu erzählen, was passirt ist, und warum ich so sauer war. Zum Glück hat der Vater den Grund meiner schlechten Laune verstanden. Er hat mir heimlich das Geld für einen neuen Badeanzug gegeben. Leider konnte ich  mir nicht einen ähnlichen  Badeanzug finden. Um den Vater zu trösten habe ich mir doch einen gekauft. Aber an diesen schönen alleine an der Leine hängenden Badeanzug denke ich ab un zu bis heute.

Ich warte mit Ungeduld auf Ihre Geschichten.

понедельник, 5 мая 2014 г.

Das Buch, das ich zuletzt gelesen habe



Das Buch, das ich zuletzt gelesen habe

 

Ich bin eine Lehrerin




So heiβt das Buch von Ulrich Eva, das ich vor kurzem zu lesen begann.  In erster Linie hat der Titel mein Interesse geweckt, weil ich noch nie in meinem  Leben die Bücher von dem Lehrerberuf gelesen habe, deren Autorin eine Frau ist. Zweitens, bin ich auch schon viele Jahre Lehrerin. Drittens, das ist das Buch, das schon fast 60 Jahre alt ist und darum kann man die Vorstellungen der alten und neuen Generation von dem Lehrerberuf vergleichen. 

Wie ich mir vorgestellt habe, sind das die Erinnerungen  und Betrachtungen der Autorin über diesen Beruf aber sie sind, meiner Meinung nach, leicht  und einbisschen mit Ironie und Selbstironie geschrieben und  gleichzeitig regen zum Nachdenken an.

Das Vorvwort besteht nur aus einem Absatz, was ich ungewöhnlich finde. Es heiβt darum so: Das eingesparte Vorwort. Wer kann das noch knapper machen? Das ist ein Thema zum Recherchieren oder zum Schreiben. Nicht war?

Ich finde ironisch den Titel des ersten Kapitels: Sie sieht aus wie eine Lehrerin. Zuerst waren diese Worte eine positive Charakteristik der Frau dieses Berufs, weil sie immer ordentlich und unbedingt im kassischen Stil gekleidet, vielseitig informiert, geduldig war. Mit der Zeit verwandelten sich diese Worte in eine negative Charakteristik, weil darunter gemeint war, dass solche Frau keine anderen Interessen als die Schule und ihre Schulkinder hat, dass sie unbedingt altmodisch gekleidet ist, dass sie keine Familie und keine eigenen Kinder hat. Darun ist es noch interessanter zu lesen, was die Autorin meint, wenn sie sich mit diesen Worten charakterisiert. Die ersten Sätze überrascht  mich sofort. Die Autorin schreibt: Ich bin eine Lehrerin. Ich sehe aber nicht aus wie eine Lehrerin, das ist mir schon oft gesagt worden. Selbstverstädlich will ich weiter lesen, um zu erfahren, welche Stereotypen mit dem Āuβeren der Lehrerin verbunden sind. Dieses Kapitel oder einige Abschnitte aus ihm können das Thema zur Diskussion sowohl im Lehrerkreis, als auch in der Jugendgruppe sein. 

Das zweite Kapitel heiβt: Selbserkenntniss. Das klingt schon  philosofisch und kann für viele Leser wichtig sein. Schon seit dem ersten Absatz betrachtet die Autorin  die Schule als eine “fragewürdige Einrichtung” und die Lehrer darum als “fragewürdige Menschen”. Hat noch jemand solche Charakteristik der Schule und der Lehrer gegeben? Ich weiβ nicht Bescheid. Natürlich ist es auch interessant zu erfahren, welche Erklärung die Autorin gibt. Und wieder entstehnt ein Diskussionsthema, das für künftige Pädagogen interessant sein könnte.

Dem  zweiten Kapitel ist der Titel gegeben: Meine Tochter soll Studienrätin werden. Aus dem Titel folgt schon, das bei der Berufswahl  der Mädchen die Eltern ihre wichtige Rolle spielen. Welche Gründe haben die Eltern? Wie motivieren sie ihre Entscheidung? Warum besprechen die Eltern nur mit den Mädchen solche Möglichkeit, in der Zukunft Lehrerin zu werden? Diese Fragen sind auch in der heutigen Zeit wichtig. Wen die Fragen entstehen, dann beginnnt wieder ein Meinungsaustausch. Oder irre ich mich?

Das vierte Kapitel heiβt: Ŭber die Lehrhaftigkeit. Es beginnt sofort mit einer Frage: Ist Lehrhaftigkeit eine Tugend oder ein Laster? Schwer zu sagen. Was meinen die Leser? Kennen Sie eine Antwort auf diese Frage oder zweifeln  daran wie ich? Wer den Standpunkt der Autorin wissen möchte, der nimmt das Buch in die Hand und erfährt das selbst.

Die Rede, die die Autorin noch nie gehalten hat und, ihrer Meinung, nach nie halten wird ist den Abiturienten gewidmet. Das nächste Kapitel ist darum so betitelt: Rede an meine Abiturienten. Was ist für diese Lehrerin wichtig? Was möchte sie gern ihren Schülern sagen aber rechtzeitig nicht gesagt hat? Diese Frage quälte auch mich, weil ich oft solche inneren Monologe vor meinen Schülern hielt aber keine Zeit dafür hatte. Oft waren dabei meine Āngste, dass diese neue Generation mich nicht richtig versteht. 

Die oft genannte Eigenschaft der Lehrer ist ihre Geduld. Die Autorin hat das auch nicht vergessen und eines der Kapitel heiβt stolz : Hymne an die Geduld.  Wer poetisches Talent hat, der macht das in Versen. Ich erinnere mich aber an solche nicht. Unsere Autorin schreibt ihre Hymne in Prosa und nennt diese Eigenschaft “himmlische Geduld”.

Dem Problem der Beziehungen und Konflikte, die zwischen den  Müttern und den Lehrerinnen entstehen ist noch ein Kapitel gewidmet. Einerseits, können die Frauen einander besser verstehen, adererseits, werwandeln sich oft  die Mütter in Hennen, die ihre Jungen behüten, darum hören und verstehen sie die an sie adressierten Worte und Argumente nicht. Wer mindestens einmal in solcher Situation war, der kann die Lehrerin gut verstehen. Mütter und Lehrerinen können Partner und Gegner sein. Stimmt das?

Die Autorin hat die Väter nicht vergessen und ihnen das nächste Kapitel  in ihrem Buch gewidmet. Sowohl in Russland, als auch in Deutschland erscheinen die Väter seltener in der Schule. Ihre Rolle und ihr Einfluβ aber sind nicht weniger. Oft können sie  aber mehr Hilfe leisten, wenn ein Konflikt entsteht, weil sie die Situation ganz anders sehen und andere Wege finden können, die den Lehrerinnen unbekannt sind.

Das letzte Kapitel ist den leuchtenden Kinderaugen gewidmet, die die offenen Fenster ihrer Seele sind. Wer versucht aufmerksam in die Augen wie die Lehrerin zu qucken, der kann ohne Worte die Antwort auf viele Fragen verstehen. 

Viele Lehrerinnen sind in  ihrer Seele Dichter oder mögen Lyrik oder sogar schreiben und veröffentlichen ihre Gedichte. Die Autorin ist keine Ausnahme. Ihr Buch beendet sie mit einem Gedicht. Das Nachwort des Buches heiβt: Feierabend.

Wessen Interesse ich geweckt habe, der findet für sich in dem oben genannten Buch von Ulrich Eva  viel Nützliches. Und es lässt  sich mir nur den künftigen Lesern viel Spaβ wünschen.

Zum Schluss möchte ich mitteilen, dass das Buch weniger als 100 Seiten enthält  . Zum Gläck ist es auch im Internet erwähnt, darum  scheint  es mir, dass man dieses Buch  in den Bibliotheken finden kann.

Stanislava Soulyak